Meine erste Woche in der Blockchain …

Bitcoin Bitclub Network Projekt erste Schritte

Letzte Woche ging es los. Ich war soweit vorinformiert und begeistert von Blockchains, Bitcoins, etc., dass ich beschlossen habe an dieser revolutionären Entwicklung teilhaben zu wollen. Dazu geführt haben einige Youtube Videos, Artikel im Netz und Literatur, die mich davon überzeugt haben, dass wir am Anfang von etwas ganz Großem stehen.

Damit beginnt nun auch meine Reise an der ihr teilhaben könnt, indem ihr meinen Blog verfolgt.

Wie mine ich Bitcoins?

Das ist eine Frage, die heute (März, 2017), also 8 Jahre nachdem es richtig mit dem Minen von Crypto-Währungen (z.B. Bitcoin) losging, nicht mehr so einfach zu beantworten ist. Früher hätte man einen PC genutzt mit einer potenten Grafikkarte und eine entsprechende Software installiert, mit der Bitcoins geminet werden können. Da inzwischen die Schwierigkeit zur Berechnung (Mining) zugenommen hat, ist sehr viel mehr Rechenleistung erforderlich, als dies vor einigen Jahren der Fall war.

Bin ich schon zu spät dran?

Zum Glück nicht! Es gibt inzwischen andere Formen, wie das Minen von Bitcoins organisiert wird. In der Zwischenzeit gibt es Firmen, die sogenannte Mining-Pools zur Verfügung stellen, an denen man sich beteiligen kann. Man kann sich das so vorstellen, dass man bei diesen Firmen einen Anteil der Rechner erwirbt, um damit Bitcoins, oder eine andere Crypto-Währung, zu minen.

Man könnte nun glauben, dass es sich ähnlich damit verhält, wie mit Aktien, die man an der Börse erwirbt. Dieser Vergleich hinkt jedoch, da beim Erwerb von Aktien der Erwerber einen Anteil der Aktiengesellschaft erwirbt. Bei den Mining-Pools ist es etwas anders.

Wie funktioniert eine Miningpool-Organisation?

Häufig sind diese Miningpool-Organisationen so aufgebaut, dass man einen geringen Mitgliedsbeitrag bezahlt und sich dann je nach Wunsch mit Miningpool-Anteilen am Schürfen der Crypto-Währung beteiligen kann. Damit erwirbt man über einen gewissen Zeitraum das Recht, Erträge aus diesem Miningpool in Form der Crypto-Währung (z.B. Bitcoins oder Ethereum) zu erhalten.

Dies ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, jedoch für heute ausreichend. Diese Firmen müssen natürlich den gesamten Rechenzentrumsbetrieb, Einkauf der Hardware, etc. sicherstellen.

Weshalb ist dies auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt?

Da sich die Technologie ständig weiterentwickelt, veraltet die Hardware, mit der die Crypto-Währung geschürft wird. Um durch diesen Prozess nicht immer weniger Rechenleistung im Vergleich zu anderen Miningpools zu haben, muss die Hardware in bestimmten Zeitabständen ersetzt werden. Deshalb gibt es eine bestimmte Nutzungsdauer, die den erworbenen Anteilen zugeordnet ist.

Dies garantiert, dass der gesamte Miningpool konkurrenzfähig ist, im Rennen um die beliebten Bitcoins, o.ä..

Es soll ein Minigpool sein …

Es gibt in der Zwischenzeit jedoch schon einige Minigpools, bzw. Firmen, die eine Beteiligung zum Minen von Crypto-Währung anbieten. Wenn man etwas recherchiert, dann ist auch schnell festzustellen, dass hier nicht alles Gold ist was glänzt. So gibt oder gab es das eine oder andere schwarze Schaf, bei denen der Hauptfokus nicht darauf lag, Bitcoins zu minen, sondern die Leute abzuziehen, die sich das schnelle Geld erhofften. Fairerweise muss betrachtet werden, dass bei neuen, revolutionären Entwicklungen eine große Unsicherheit besteht, da nur wenige damit schon Erfahrung sammeln konnten. Zu Beginn des Internets gab es auch viel mehr Skeptiker als Befürworter. Würde man heute nochmal zur Diskussion stellen, ob das Internet sinnvoll ist oder nicht, gäbe es keine Zweifel. Kein Mensch kann sich heute noch vorstellen, ohne Internet, eMail, etc. am Wirtschaftsleben teilzunehmen.

Ich habe mich deshalb auf Erfahrungen von anderen verlassen, die durch meine Recherchen im Internet und persönliche Gespräche bestätigt wurden. Klar ist auch, dass immer ein Risiko besteht, das nicht komplett ausgeschlossen werden kann, aber mal ehrlich, hätte irgendjemand dann den Mount Everest erklommen? Na, also. 🙂

Rahmenbedingungen …

Es sei noch gesagt, dass ich meine Entscheidungen und Risikoabwägungen auf der Basis meines aktuellen Lebensstandards getroffen habe. Demzufolge ist eine Investition von ca. 600€, um an einer spannenden Entwicklung teilzuhaben und ggf. das Geld dabei noch zu vermehren, kein Problem für mich. Ich habe bestimmt in den letzten 5 Jahren schon mehr Geld für elektrische Geräte oder Software ausgegeben, die ich nicht mehr nutze oder inzwischen defekt sind. So what …

An dieser Stelle möchte ich auch gleich erwähnen, dass, sollte jemand aufgrund des Lesens meines Blogs, selbst solche Investitionen durchführen, dies natürlich auf eigene Gefahr geschieht. Empfehlen würde ich dies sowieso nur dann, wenn man das Geld übrig hat, also nicht in den nächsten 2-3 Jahren benötigt. Wie dies bei jeder Geldanlage mit Risiko sein sollte.

Das Bitclub Network …

Ich habe mich dafür entschieden, am Bitclub Network teilzuhaben, da deren Konzept für mich überzeugend ist (ein Teil der Bitcoins kann man sich ausschütten lassen und einen weiteren Teil kann man direkt reinvestieren). Sie haben ein Vertriebssystem, das für alle Mitglieder sehr attraktiv ist (Networkmarketing). Hierzu werde ich demnächst noch einen eigenen Beitrag schreiben.

Wieso ist das Vertriebssystem wichtig?

Eine Problematik beim Bitcoin Minen ist, dass die Schwierigkeit, als erster passende Hashes zu berechnen, ständig zunimmt und deshalb die Pools am erfolgreichsten sind, die am meisten Rechenleistung besitzen. Rechenleistung wird bei Bitclub Network dadurch aufgebaut, dass sich möglichst viele am gesamten Miningpool beteiligen, also dafür Hardware gekauft werden kann. Je besser, transparenter und fairer also das Vertriebssystem ist, desto mehr beteiligen sich, desto erfolgreicher kann das Minen der Bitcoins sein. Logisch!

Transparenz …

Das Bitclub Network stellt sehr detaillierte Informationen für seine Mitglieder bereit. Somit ist sehr einfach nachvollziehbar, welche Mining-Erfolge es gab, welche Anteile an diesem Erfolg man selbst erhält, usw. Hierzu werde ich zu gegebener Zeit auch noch ausführlicher in einem späteren Blogeintrag eingehen.

Allgemein stehen über Blockchain.info viele Informationen und Statistiken zur Verfügung, um online in quasi Echtzeit beobachten zu können, wie sich das Bitcoin-Mining entwickelt.

Jetzt aber los …

Inzwischen bin ich schon ganz heiß und will mich endlich am Geschehen selbst beteiligen. Also was benötige ich dann eigentlich?

  • Ein Bitcoin Wallet → Eine Geldbörse bei einem Provider, bei dem ich Bitcoins kaufen/verkaufen kann. Damit kann ich auch Bitcoin Transaktionen ausführen, also quasi Überweisungen tätigen.
  • Eine Mitgliedschaft bei Bitclub Network, die 99 US$ kostet, allerdings in Bitcoins zu bezahlen ist.
  • Mindestens ein Anteil an einem Mining-Pool bei Bitclub Network. Es gibt 3 verschiedene Pools zu 500 US$, 1.000 US$ oder 2.000 US$.

Wallet – wo bekomme ich Bitcoins her?

Es gibt einige Anbieter, bei denen man eine Bitcoin Wallet beziehen kann. Bekannte Anbieter sind zum Beispiel: Coinbase, Blockchain, GreenAddress, Bitpanda, Bitcoin.de, etc.

Im Netz gibt es mehrere Seiten, auf denen verschiedene Wallet-Anbieter bewertet werden.

Ich habe mich für Coinbase entschieden, da die Handhabung sehr übersichtlich ist. Dort besitze ich, nach erfolgreicher Registrierung und zusätzlicher Verifikationsüberweisung, ein Bitcoin-Wallet. Bei Coinbase könnte ich auch Ethereum kaufen/verkaufen, aber das kommt vielleicht später mal. 🙂

Jetzt kann ich Bitcoins kaufen, indem ich einen entsprechenden Betrag in Euro auf mein Konto bei Coinbase überweise und es dann dort in Bitcoins tausche.

Tipp: Da der Bitcoin-Kurs aktuell wieder sehr volatil ist, empfehle ich erst direkt vor einer geplanten Transaktion Euros in Bitcoins zu tauschen, so dass die gewünschte Transaktion auch durchgeführt werden kann. Wenn man Bitcoins nur zu Spekulationszwecken erwerben will, dann ist das natürlich egal.

Mitgliedschaft beim Bitclub Network …

Damit man einen Mining-Pool erwerben kann, muss man zuerst Mitglied bei Bitclub Network werden. Hierzu ist ein sogenannter Sponsor erforderlich. Man wird quasi über diesen Sponsor in das Netzwerk mit eingehängt. Dies hat wiederum mit dem oben erwähnten Networkmarketing-System zu tun. Dies verpflichtet zu nichts, d.h. wenn ich nicht will, muss ich mich nicht aktiv am Networkmarketing beteiligen, kann es aber, wenn ich Lust dazu habe. Das hat mir besonders gut gefallen – man muss nicht, aber hat die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Wobei es keine Abhängigkeit vom Mining-Erfolg gibt, denn dieser ist unabhängig davon, ob ich mich am Vertrieb aktiv beteilige oder nicht, also passiv investiere.

bezahlen …

Nachdem ich mich im Bitclub Network registriert habe und mein Account durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert ist, muss ich nun meine Mitgliedschaft (99 US$) in Bitcoins bezahlen.

Dazu überweise ich den Betrag in Euro auf mein Konto bei Coinbase, um dann dort später die Bitcoins zu tauschen. In der Regel dauert die Überweisung 2-3 Tage, bis das Geld bei Coinbase gutgeschrieben wird. Bei mir ging es erstaunlich schnell, nämlich innerhalb von 24 Stunden – dies kann aber auch eine Ausnahme gewesen sein.

Als das Geld dann angekommen war, habe ich mich in mein Bitclub Network Account eingeloggt und mein Account hochgestuft – so wird es dort genannt, wenn man seine Mitgliedsgebühr bezahlt hat.

mit meiner ersten Bitcoin Transaktion

Dies gestaltet sich recht einfach: Mir wurde der genaue Betrag in Bitcoins angezeigt, den ich transferieren muss, weshalb ich genau diesen Bitcoin-Betrag bei Coinbase eingetauscht habe, um dann den selben an die mir bei Bitclub angezeigte Bitcoin-Adresse zu senden. Diese Transaktion muss innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen sein, was mir locker ausreichte.

Als ich die Transaktion bei Coinbase gestartet hatte, wurde innerhalb weniger Sekunden der Empfang bei Bitclub Network angezeigt. Es dauert dann noch einige Minuten, bis das Bitcoin-Netzwerk über weitere Nodes (Knoten in einem Netzwerk) diese Transaktion bestätigt hat.

Das war jetzt das erste Mal, dass ich eine Bitcoin-Transaktion durchgeführt habe und live sehen konnte, wie das Bitcoin-Netzwerk durch Nutzung der Blockchain die Transaktion bestätigt hat. Ich bin begeistert! 🙂

Jetzt bin ich mitten drin!

Da ich jetzt Mitglied bin, kann ich als Sponsor für andere, neue Mitglieder dienen. Mehr hierzu werde ich einem meiner nächsten Blogeinträge schreiben.

Um nun auch Bitcoins minen zu können, muss ich noch einen Anteil an einem Mining-Pool erwerben. Wie dies funktioniert und was ich dabei erlebe, werde ich euch in meinen weiteren Blogeinträgen in den nächsten Tagen erzählen.

Ich würde mich über einen Kommentar und Anregungen freuen!

So long – SmartDigger

3 Kommentare

  • Ein sehr ausführlicher Artikel mit wichtigen Informationen und Hinweisen. Das Interesse daran wächst ja schon immer weiter an. Da ist es gut sich auch hier ausführlich darüber informieren zu können.

  • Vielen Dank! Ja, gerade bei neuen Technologien sind zuverlässige Informationen besonders wichtig, um davon seine Entscheidungen ableiten zu können.

  • Günther

    Wenn man sich mit deiner Seite befasst, kann man sehr schnell feststellen, dass du von der Materie Ahnung hast. Viele interessante Berichte. Weiter so.

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